Biographie

Katrin Wundsam wächst in Neustift, Oberösterreich, auf. Als potentielle Übernehmerin des elterlichen Bauernhofes war zunächst unklar, ob die früh erkannten musikalischen Talente auch zum Einsatz kommen sollten. So studierte Wundsam erst Handelswissenschaften an der Johannes-Kepler Universität  Linz, und nahm vorerst nebenbei Gesangsunterricht an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz bei Prof. Gerald Trabesinger. Nach der Sponsion zur Magistra der Wirtschaftswissenschaften beschloss sie, die Aufnahmeprüfung am Mozarteum Salzburg zu machen. Die junge Mezzosopranistin studierte folglich bei Frau Prof. Ingrid Mayr und nimmt regelmäßig Unterricht Kirsten Schötteldreier (Amsterdam).

Katrin Wundsam gab ihr  Debüt als Despina in Mozart’s „Cosí fan tutte“. In der Saison 06/07 war sie Ensemblemitglied im Stadttheater Passau, wo sie als Bradamante (Orlando Furioso, Vivaldi), Miss Jessel (Turn of the Screw, Britten) und Anaide (Florentiner Strohhut, Rota) reüssierte.

Von September 2007 – Juli 2008  gastierte sie am Landestheater Linz mit den Partien Olga (Eugen Onegin), Flora (La Traviata) und Dryade (Ariadne auf Naxos). Im Sommer 2008 war sie als Geist bzw. Uhr in Ernst Krenecks „Karl V“ erstmals bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. In der Spielzeit 2008/2009 war sie als Bradamante (Orlando Furioso, Vivaldi) an der Oper Bonn engagiert und debütierte außerdem als Orfeo in Glucks „Orfeo ed Euridice“.

Katrin Wundsam war von 2009 bis 2016 festes Ensemblemitglied am Opernhaus Köln und sang hier unter anderem: Mercedes (Carmen), Nicklausse (Les Contes d’Hofmann), Fuchs (Das schlaue Füchslein), Suzuki (Madame Butterfly), Annina (Der Rosenkavalier), Flosshilde (Das Rheingold/Götterdämmerung), 2. Norn (Götterdämmerung), Grimgerde (Walküre), Sesto (La Clemenza di Tito), Penelope (Il Ritorno d’Ulisse in Patria), Ottavia (L’Incoronazione di Poppea), Bradamante (Alcina).

2011 debütierte Katrin Wundsam an der Hamburgischen Staatsoper als Dorabella (Cosí fan tutte) und war dort im Dezember 2012 als Hänsel (Hänsel und Gretel) zu hören. Sie nahm außerdem ihre erste Lied CD mit dem Titel “Von ewiger Liebe” auf (Brahmslieder). Im Mai 2011 gab sie einen  Liederabend an der Oper Köln – ebenfalls mit dem Titel “Von ewiger Liebe”, mit ausgewählten Liedern von Brahms, Mahler und Strauss. Produktionen in der Saison 2012/2013 waren unter anderem La Forza del Destino (Preziosilla), Cosí fan tutte (Dorabella), La Clemenza di Tito (Sesto), Anna Bolena (Smeton) und Die Gezeichneten (Martuccia).

Seit sie im  Sommer 2013 die 3. Dame (Die Zauberflöte) und 9. Symphonie (Beethoven) bei den Bregenzer Festspielen sang, trat sie dort im Sommer 2014 erneut als 3. Dame auf und war außerdem in der Produktion “Le Rossignol/L’Hirondelle inattendue” (Strawinsky/Laks) zu hören und zu sehen.

Im Mai 2014 war sie erstmals als Rosina (Il Barbiere di Siviglia) an der Hamburgischen Staatsoper – unter der musikalischen Leitung von Alfred Eschwé und im Juni desselben Jahres als Dorabella (Cosí fan tutte) an der Semperoper Dresden zu sehen und kehrte mit der Partie dorthin im Oktober 2014 zurück.

Außerdem gab sie im selben Monat ihr Debüt im Wiener Musikverein mit Strawinskys “Les Noce” und Schumanns “Requiem für Mignon”.

Weitere Konzerte führen sie in der Saison 13/14 und 14/15 in die Schweiz und in die Philharmonie Köln mit L. Berios „Folk songs“, weitere Engagements führten nach Hamburg, ins Konzerthaus Berlin und nach Schloss Grafenegg (Krems).

An ihrem Stammhaus, der Oper Köln, sang sie im Herbst 2014 Cosí fan tutte (Dorabella) und Die Zauberflöte (3.Dame).

Im April 2015 interpretierte Katrin Wundsam erstmals die Lola Blau in Kreislers Ein-Frau-Musical „Heute Abend – Lola Blau“, in der Regie von Eike Ecker und mit Rainer Mühlbach am Klavier. Im Mai 2015 folgte ihr Debüt als Carmen (Bizet) – beides an der Oper Köln.

Seit Herbst 2016 ist Katrin Wundsam freischaffende Künstlerin und trat im selben Jahr  unter anderem als Ascanio (Benvenuto Cellini – Berlioz), Concepcion (L’heure espagnole – Ravel), Donna Elvira (Don Giovanni – Mozart), Dorabella (Cosi fan tutte – Mozart) und als Lola Blau an der Oper Köln auf. Es folgte eine CD Aufnahme von Hänsel und Gretel an der Philharmonie Berlin unter Marek Janowsky (Pentatone).

Weitere Engagements führten die Künstlerin außerdem nach Grafenegg (Carmina Austriaca), zu den Salzburger Osterfestspielen als Grimgerde in Die Walküre unter C. Thielemann (Ostern 2017) und als Hänsel in der Neuproduktion von Achim Freyen an die Staatsoper Berlin (Dezember 2017), wo sie seither wiederholt als Hänsel zu sehen und hören war.

Konzerte, u.a. unter D. Barenboim (9. Beethoven, Staatsoper Berlin), M. Poschner (2. Mahler, Brucknerhaus Linz), A. Fischer (8. Mahler, Tonhalle Düsseldorf) standen genauso auf dem Programm wie ein Engagement bei den Innsbrucker Festwochen als Enea in Didone abbandonata (Mercadante) 2018.

2019 kehrte Wundsam als Hänsel an die Staatsoper Berlin und die Semperoper Dresden zurück, sang im Konzerthaus Berlin außerdem das Requiem von Schumann und debütierte als Maddalena/Giovanna (Rigoletto) bei den Bregenzer Festspielen, wohin sie (pandemiebedingt verschoben) im Sommer 2021 zurückkehrte und dort neben Rigoletto außerdem als Perside/Cerinto in Nero (A. Boito) auf der Bühne war.

Eine CD Aufnahme des Requiems von Mozart am Teatro Regio Torino im Sommer 2020 sowie eine Wiederaufnahme von Kreislers Lola Blau an der Oper Köln im Herbst 2020 konnten erfolgreich durchgeführt werden, andere Projekte wie Hänsel an der Staatsoper Berlin, eine szenische Matthäus-Passion am Teatro Region Torino, Missa Solemnis im Musikverein Graz und ein Verdi Requiem im Carmen Würth Forum fielen leider der Pandemie zum Opfer.

Im Juni 2021 debutierte Wundsam in der Elbphilharmonie Hamburg mit „Twice Through the Heart“, einer Kantate für Mezzo und 18 Instrumenten unter der Leitung von Markus Poschner, bevor es direkt nach Bregenz zu Rigoletto und Nero ging. Im Herbst 21 debutierte sie als Pelerin (L’amour de Loin, Saariaho) an der Oper Köln und sang dort außerdem den Hänsel in der Neuproduktion von Hänsel und Gretel unter GMD Francois Xavier Roth. Als weiteres Debut folgte die Fremde Fürstin in Rusalka – ebenfalls an der Oper Köln.

 

 

 

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